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Wie alles begann... |
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| Nicht nur unsere Eltern
waren überrascht, dass wir uns im Laufe des Sonntags schnell
einig waren, unsere Wohngemeinschaft in Mamas Bauch zu
verlassen. Unsere Eltern waren damit überhaupt nicht
einverstanden. Sie ignorierten unsere Signale. Mama dachte bis
zuletzt, dass es sich um gewöhnliche Senkwehen handelt. Erst
als wir ihr zu große Schmerzen bereiteten, rief Papa in der
Esslinger Klinik an. Gerade mal eine Stunde und 50 Minuten vor
unserer Geburt fuhr Papa die Mama in die Klinik. Die
30minütige Fahrt kam uns wie eine Ewigkeit vor. Haben unsere
Eltern Nerven!
Zum Glück hat der Arzt gleich erkannt, dass wir nicht noch
7 Wochen in Mamas Bauch verbringen möchten. Deshalb ging von
nun an alles sehr schnell. Mama war nicht mal eine Stunde mit
Papa im Kreißsaal, als Christian am 12. Juni um 3:02 Uhr zum ersten Mal tief Luft
holte, um loszubrüllen:
"Ich bin draußen! Die Luft ist rein,
Philipp! Du kannst nachkommen!"
Leider haben uns die Ärztinnen und Schwestern gleich von
Mama & Papa getrennt. Sie haben uns Schläuche angelegt
und waren überhaupt furchtbar nervig. Anschließend haben sie
uns in die benachbarte Intensivstation der Kinderklinik
gebracht. Aber Papa hat uns dort bald besucht und nach
dem Rechten gesehen.
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unsere ersten Fotos |
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"Sind wir
nicht süß?"
Christian Dominik & Philipp Tobias
Holz |
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Letzte Meldung vom 7. Juli: |
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Jetzt sind wir zuhause und halten Mama &
Papa rund um die Uhr auf Trab! |
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Juhu, wir dürfen nach Hause! Seit heute haben
wir keine Magensonde mehr. Zum Wochenende werden wir unsere
erste Reise von Esslingen nach Nürtingen antreten. |
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Wir üben jetzt ganz fleißig das Saugen von
Mamas Brust und von der Flasche, damit wir endlich nach Hause
dürfen. Philipp ist bereits auf dem besten Weg dahin, und
auch Christian gelingt es von Tag zu Tag besser. |
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Die Ärzte haben gesagt, dass wir erst dann zu
Mama & Papa nach Hause dürfen, wenn wir gelernt haben,
unsere komplette Mahlzeit über Mamas Brust einzunehmen. Leider
ist das so anstrengend! Es ist viel gemütlicher,
über die Sonde versorgt zu werden. |
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Wir sind umgezogen! Heute vormittag sind wir
von der Intensiv- auf die Frühgeborenenstation umgezogen.
Geändert hat sich dadurch nicht viel. Bis auf die
Überwachungsmonitore, die hier kleiner sind. Außerdem
benötigen wir keine Infusion mehr. Dafür bekommen wir jetzt
von Mama ganz frische Milch. |
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